Stadtführer und Teilnehmer/-innen von hinten fotografiert bei einer Stadtführung. Stadt führer trägt Weste mit der Aufschrift Bodo, die besten Geschichten auf der Straße

Stadtführung zeigt das Leben auf der Straße

Dortmund und Bochum aus der Sicht von Wohnungslosen

Wie verbringen Menschen, die auf der Straße leben ihren Tag? Wo halten sie sich auf? Welche Angebote und Hilfe gibt es? Wie sieht das Leben in der Stadt aus, wenn man keine Wohnung hat? Keiner kann diese Fragen besser beantworten als Wohnungslose selbst. In Dortmund und Bochum bietet der Verein bodo, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, soziale Stadtführungen an, bei denen Verkäufer/-innen des Straßenmagazins Interessierten die Stadt aus ihrer Perspektive zeigen.

Führung mit Expertinnen und Experten


In 2,5 Stunden zeigen die Stadtführer/-innen Orte und Einrichtungen, die für den Tagesablauf wohnungsloser Menschen wichtig sind, schildern ihre eigenen Erfahrungen und liefern Informationen zu den Hilfe- und Selbsthilfestrukturen der Stadt. Sie sind wahre Expertinnen und Experten, denn niemand kennt die Angebote besser als jemand, der auf sie angewiesen ist. Die Teilnehmer/-innen lernen so neue Seiten ihrer Stadt kennen.

Problemlagen erklären, Vorbehalte abbauen


Die sozialen Stadtführungen finden jeweils einmal im Monat in Dortmund und in Bochum statt (mehr Informationen zu Terminen, Kosten und Anmeldung auf der Internetseite von bodo. Mit den Stadtführungen will bodo über die Problemlagen Wohnungsloser aufklären, Vorbehalte abbauen und versteckte Not sichtbar machen.


Bild: ©bodo e.V. / Sebastian Sellhorst